Die Wahrheit ist schwer zu leugnen, aber leicht zu ignorieren

Man kommt nicht umhin sich zu fragen, warum sich die Welt da draußen nicht etwas schneller zum Positiven verändert? Jetzt, wo doch so viele Menschen nur noch in „Licht & Liebe“ schwelgen, alles hellblau, lichtvoll, rosarot und zuckersüß ist? Wieso kehrt nicht endlich Frieden ein, wo es doch so viele „Heiler(innen)“ und „Lichtarbeiter(innen)“ gibt, die uns mit ihren geführten „Readings“, himmlischen „Channelings“, den Botschaften der „aufgestiegenen Meister“, Vorträgen aus dem „Urquell- Liebelicht“ und Mantragesängen beglücken?

Neben vielen desinteressierten Menschen erwähne ich auch und gerade diese (Pseudo) – „Spirituellen“, da sie es sind, die sich einbilden, ein ach so hohes Bewusstsein zu haben. Neben dem bequemen Michl, der von Schattenbereichen, Transformation, dem Spiegel des Lebens, Bewusstsein und Energien nicht die geringste Ahnung hat, und sich auch nicht damit beschäftigen will, sind sie es, die pendelschwingend nur von ihrem „Liebelicht“ fabulieren und vorgeben, das Ursache Wirkungsprinzip wirklich zu verstehen. Ja ja, furchtbar, was da alles passiert. Was geschieht da außerhalb von uns? Sind die Menschen denn völlig außer Kontrolle geraten? Wieso ändert sich da nie etwas? Die Zeit drängt!

Mir fällt auf, dass viele von ihnen all die Missstände, die zunehmende Armut und den korrupten Dreck, den man überall im Außen sehen kann einfach in Gedanken wegradieren.

Doch anstatt sich zu fragen, was das alles mit einem selbst zu tun hat, taucht man lieber in eine beruhigende, heilsame Meditation ab, „gleicht die Chakren aus“ und atmet besonders viel „Licht & Liebe“. „Das Problem liegt im Außen und hat nichts mit mir zu tun. Also immer nur positiv denken, dann wird das schon wieder!“

  • Man guckt bestürzt und teilweise fassungslos die globale Kriegsdynamik sowie den zunehmenden Militarismus an – doch wie viel eigene Aggressivität tobt in einem selbst?
  • Man liest über politische Spannungen – doch was ist mit den eigenen, inneren (Ver)spannungen?
  • Man beobachtet die weltweit eskalierenden Bürgerkriege – doch ist blind für die eigenen, inneren Kriege in und mit sich selbst?
  • Man liest über die medialen Fakes doch wie oft und wo spielt man ein Rolle und gibt sich als jemand aus, der man gar nicht ist?
  • Man liest von den empörenden Schweinereien der „Promis“ – doch wenn die eigenen Schattenseiten angesprochen werden, so bekommen man Empörungs- Erektionen?!
  • Man liest vom sexuellen Missbrauch der Kinder – doch missbraucht man ständig die eigene Seele und den Körper.
  • Man nimmt die steigende Armut wahr, – doch wie arm an Mut ist man selbst?
  • Man entrüstet sich über die Feigheit der Drohnenmorde – doch will man die eigene Feigheit nicht zugestehen, wenn es darum geht, die Verantwortung für all´ diese äußeren Zustände zu übernehmen. Denn ENERGETISCH ist all das Übel da draußen nur das Übel im eigenen Innern – eines jeden Menschen.

Machen wir uns nichts vor. Es ist bitter, doch alles was im Außen passiert, ist lediglich ein (spiegelndes) Abbild unseres Innenlebens; und dies im weltweiten Kollektiv. Die (Pseudo) –„Heiler“ inbegriffen. Niemand ist davon befreit! Alle haben wir damit zu tun! Wir alle sind mit diesen kollektiven Energien verbunden!

Wir alle SIND diese Energie und tragen die Verantwortung für uns und unseren Planeten. Wir sind es, die weggucken, sich ducken und lieber schweigen! Wir sind es, die krankhaft konsumieren und so viele möglichen Bereiche nicht boykottieren! Wir sind es, die den Mainstreammedien heute noch glauben! Wir sind es, die glauben, dass Parteien auch nur irgendetwas (zum Wohle des Volkes) erreichen können und wollen! Wir sind es, die so vielen Ideologien aufgesessen sind und sich gegenseitig spalten lassen! Wir sind es, die nicht nein sagen sondern mitmachen!

Dann doch lieber wegsehen und in (s)eine „friedliche“ Welt versinken. Getragen sein von Engeln und dem Universum. Wie beruhigend. So kann man in Frieden dieser kaputten Welt „entschwinden“. Und damit beginnt die Flucht nach Innen. Denn dies tut man genau dann, wenn man nichts von der Außenwelt mitbekommen will und feige in die eigene Parallelwelt abtaucht. Man nimmt so im Außen nichts Störendes mehr wahr, und wenn jemand ein Problem ansprechen will, sagt man mit voller Überzeugung, dass man selbst nichts damit zu tun hat. Also ist es naheliegend, sich lieber schöne Texte aus dem Universum einzuverleiben, sich auf einer Welle von „Licht & Liebe“ tragen zu lassen. Diese Welle zu reiten ist wunderschön, denn sie vermittelt Geborgenheit, Schutz und Wärme; – meinen diese Verblendeten.

Doch wer glaubt auf ihr reiten zu können ohne dabei nass zu werden, hat sich getäuscht. Irgendwann wird einem bewusst, dass auch diese Welle aus „Licht & Liebe“ alles nur eine Manipulation der Masse ist, einfach schön und lieblich verpackt in rosafarbenem Papier. Alles was mit der bequemen Wohlfühlspiritualität nicht mehr konform ist, wird bis ins letzte Detail ignoriert. Die eigene Dunkelheit hat ja im „Garten des Lichts“ keine Daseinsberechtigung und wird vehement bekämpft oder negiert. Lieber weiterhin mit dem Finger auf andere zeigen, als die eigenen Schwächen, Ängste, inneren Kriege und Unzulänglichkeiten zu sehen, anzuerkennen und zu reflektieren. Das eigene Ego sorgt schon dafür.

Jeder versucht vor sich zu fliehen. Die Nichtspirituellen tun dies, indem sie sich mit allmöglichen Nonsens im Außen ablenken und die (Pseudo)- „Spirituellen“, indem sie glauben, meditierende „Lichtarbeiter“ zu sein und basierend auf „Licht & Liebe Energien“ nur chanten müssen. Dieses Nicht-Hinsehen wollen ist nur die feige Flucht vor sich selbst.

Niemand da draußen kann und wird unsere Ketten sprengen. Keine noch so frohe und liebliche „Engelsbotschaft“ oder „Heilsteine“ können dies bewerkstelligen. Nur wir selbst können unsere Blockaden lösen und Schatten integrieren. Solange wir dies nicht tun, werden wir im Außen in symbolischer und sehr eindrücklicher Art und Weise unseren eigenen Schatten und all die Umstände, die wir so abscheulich finden und nicht haben wollen, begegnen. Denn alles, was da draußen geschieht, hat sehr wohl mit uns zu tun.

Das Bild der Welt ist eine Projektion der Welt durch das Selbst, so wie Letzteres eine Introjektion der Welt ist. Aber nur der wache Geist geht über das übliche Bild der Welt hinaus, in der es statische und isolierte Dinge gibt. Wenn wir endlich darüber hinausgehen würden, würden wir ein Erdbeben im Geist des Durchschnittsmenschen hervorrufen. Der ganze Kosmos würde erschüttert und die heiligsten Überzeugungen sowie Hoffnungen würden aus den Angeln gehoben. Ohne Schmerz gibt es keine Bewusstwerdung. Menschen tun aber alles, egal wie absurd, um ihrem wahren SELBST nicht zu begegnen. Man wird aber nicht erleuchtet, in dem man meditiert und sich Figuren aus Licht visualisiert, sondern indem man sich auch die (eigene) Dunkelheit bewusst macht.

 

 

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Die 4 Fragen des Immanuel Kant – ein Versuch

Was ist der Mensch?

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Wir sind ein dreifaltiges Wesen. Wir bestehen aus Körper, Geist und Seele. Wir können auch das Physische, das Nichtphysische und das Metaphysische sagen. Unsere Seele (wir, das SELBST, das Unterbewusstsein, Energie), trat in den Körper ein, (genannt Mensch) und der Körper erwachte zum Leben zum Zweck der Evolution. Wir Seelen (in einem menschlichen Körper) entwickeln uns (von Inkarnation zu Inkarnation) weiter, entfalten uns und sind am WERDEN. Das ist die Aufgabe, um derentwillen wir inkarnierten (geboren wurden). Das ist die Freude am Erschaffen, am Kennenlernen des SELBST, am bewussten Werden des Selbst (= SelbstbewusstSEIN) zu dem, was wir nach unserem Wunsch nach SEIN wollen. Wer wir sind ist das, als was wir uns in jedem Moment (selbst) erschaffen. Ebenso werden alle Begebenheiten, Ereignisse, Bedingungen und Umstände aus unserem Bewusstsein ge- und erschaffen. (Auch durch Kollektivenergie). Das Leben (wir) ist ein nie aufhörender Erschaffungsprozess, mit dem Ziel, sich und sein SELBST zu erfahren. Stets erschaffend – erfahrend – seiend.

(Sein ganzes Leben lang denkt der Mensch, dass er sein Körper ist. Manchmal denkt er auch, dass er sein Geist ist. Zum Zeitpunkt des „Todes“ findet er heraus, wer er wirklich ist).

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Was kann ich wissen?
Nun, wir können uns natürlich sehr viel Wissen aneignen. Doch gehe ich davon aus, dass diese Frage eher „Lebens – philosophisch“ gemeint ist. Die großartige Lehre besagt nicht, dass wir ein ewiges Leben haben werden, sondern dass wir es (bereits) haben; nicht dass wir alle Brüder „im Geiste Gottes“ sein werden, sondern dass wir es (bereits) sind; nicht, dass wir haben werden, worum wir bitten, sondern dass wir es (bereits) haben. Dazu ist erforderlich, dass wir dies wissen. Denn wir sind die Schöpfer unserer Realität und das Leben kann sich uns auf keine andere Weise zeigen als auf die, wie wir denken, dass es dies tun wird. Das könnte man auch die selbsterfüllende Prophezeihung nennen. Doch ist dieses Wissen nicht im Außen zu finden sondern erstreckt sich uns im Inneren.
Die Seele weiß, wer sie ist, doch will sie es erfahren. Sie ist auf das Gefühl aus, nicht auf das Wissen. Das Wissen hat sie bereits, aber es ist begrifflicher Natur. Das Gefühl ist erfahrungsgemäßer Natur. Die Seele (wir) will sich selbst fühlen und sich so in ihrer eigenen Erfahrung kennenlernend, erkennen. Denn das höchste Gefühl ist die Erfahrung der Einheit mit Allem – was Ist. Dies ist die große Rückkehr zur Wahrheit, welche die Seele (wir) ersehnt.

Was soll ich tun?
Soll? Niemand muss oder soll etwas tun. Darum geht es nicht. Wir können, wir dürfen uns selbst immer wieder aufs Neue erschaffen – wenn wir wollen. Das Ziel, die Absicht der Seele (wir) ist es, sich voll und ganz zu verwirklichen, während sie sich in einem (menschlichen) Körper aufhält. Denn das Leben ist kein Entdeckungsprozess sondern ein Erschaffungsprozess. Das heißt, wir können alles dafür tun, da uns die „Werkzeuge“ (Gedanken, Worte und Taten) als Instrumente des Erschaffens mitgegeben wurden.

Was darf ich hoffen?
Alles. Wir dürfen auf alles hoffen, doch besser ist glauben…doch ist es absolut unmöglich, dass der Mensch etwas denkt, es ausspricht und tut, wenn er dieses Etwas nicht wirklich glaubt. Deshalb muss der Schöpfungsgedanke Glaube oder Wissen beinhalten. Das ist der absolute Glaube. Dies geht über das Hoffen hinaus. Das ist das Wissen um eine Gewissheit. Deshalb beinhaltet der Teil des TUNS beim Erschaffungsprozess immer Wissen. Dies ist eine tiefe innere Klarheit, eine absolute Gewissheit, das totale Akzeptieren von etwas als Realität.

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Der schlimmste Feind ist die Gewöhnung!

Viele kennen es von vorlauten Kindern (natürlich nicht von den eigenen): Kein Respekt, Umgangsformen wie ein Neandertaler und teilweise rotzfrech.

Gewöhnung
Als Lehrer, Pädagoge oder Lehrherr, Restaurantbesucher oder Ladenbesitzer, ÖV- oder Bahnbenutzer sind viele sicherlich ähnlicher Meinung. Wir sehen Kleidungskatastrophen, durch Krakeleien, grauenhaft verunstaltete Häuserwände (= Grafitti-„Kunst“) und eine zunehmend infantilisierte Sprache. Wir bemerken einen stetig verkümmernden Wortschatz, ein verpönter Stil- und Leistungsgedanke, völlig autistische Handy-/I-Phone-/I-Pad-Fetischisten und eine steigende Anspruchshaltung immer breiterer Bevölkerungsschichten; es scheint, als ob wir kulturell, intellektuell, sprachlich und emotional zunehmend degenerieren.

Und tatsächlich verbreitert sich die Spaltung des Niveaus der Gesellschaft immer offensichtlicher; während sich eine wachsende Masse immer mehr der emotionalen und intellektuellen Fremdsteuerung unterwirft und ihre Lebensinhalte passiv (= bequemer) von dritter Seite gestalten lässt, reduziert sich die Menge derer, die selbst nach Bewusstsein, Zielen, Inhalten und Verständnis für Hintergründe und Geschehnisse suchen, zunehmend. Geistiger wie emotionaler Tiefgang wird durch Flachheit auf breitester Front ersetzt. Denn täglich austauschbare „Infos“, um „cool“, „in“, „hipp“ und „up-to-date“ zu sein, zählen mehr als eine (selbst)durchdachte und fundierte Meinungsbildung.

Das kommt vor allem denen entgegen, die uns so benevolent mit „Sicherheits- „Gesundheits-“, „Multikulti-„ und „Verbraucherschutz-„-Floskeln beglücken und umgarnen – insbesondere Politiker, die sich (mangels realer Qualifikation) damit ein Denkmal setzen, sich unentbehrlich, dringend wählbar und wichtig machen wollen, um möglichst (leistungslos) an die begehrten Futtertröge des modernen Staates zu gelangen.

Die Abhängigkeit der Bürger von exogener Fremdbestimmtheit wächst tagtäglich und in immer bedrohlicherem Maße. Kein Wunder, dass immer mehr Menschen resignieren, sich innerlich abwenden und es den selbsternannten „Volksbeglückern“ überlassen, ihre Lebensinhalte und– umstände zu definieren und zu regeln. Wundert es da, dass sich unsere Kinder an ihrem „(v)erwachsenen“ Umfeld ganz selbstverständlich ein maliziöses Beispiel nehmen und immer leichter den bequemeren Weg gesellschaftlicher Vermassung nehmen, statt Individualität zu spüren und entwickeln zu wollen? Sie ahmen damit von Kindesbeinen an nur nach, was ihnen Eltern und Umfeld vorexerzieren – sprachlich und gedanklich, emotional wie intellektuell, geistig und materiell. Sie übernehmen „Überzeugungen“, Handlungs- und Argumentationsmuster, ohne diese (= unbequem) zu reflektieren. Die meisten verfallen dann in Resignation, systemische Denk- und Handlungsstarre, bequemes Nichthandeln oder sinnarmes Hoffen.

Es sind nicht (nur) die Politiker, Pharma- und Industriekonzerne, Werbung und Medien, Banken, Militärs und kranken Religionen, die die Verantwortung an der wachsenden Flut von Problemen und Skandalen tragen, sondern eine immer hedonistischere, selbstvergessene sowie denk- und handlungsträge Gesellschaft, die einen längst nicht mehr finanzierbaren „ALL INCLUSIVE“-Wohlfahrtsstaat (und dessen Nutznießer) gewähren lässt. Wir alle sind dazu aufgerufen, uns unserer eigenen Kompetenzen zu erinnern, auf unsere eigenen Fähigkeiten zu bauen (diese auszubauen), uns unserer Eigenverantwortlichkeit bewusst zu werden und die eigene Souveränität zurückzugewinnen.

Denn der schlimmste Feind ist die Gewöhnung!

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„Sicherheit“ um jeden Preis

Die meisten Menschen richten ihr ganzes Leben darauf aus, alles in „trockene Tücher“ zu bringen um sich „sicher“ zu fühlen. Gute Schulbildung, gute Noten, um eine „gute“ Ausbildung zu bekommen. „Gute“ Ausbildung absolvieren, um einen „sicheren“ Job zu bekommen. Denn der „sichere“ Job „garantiert“ ihnen – so glauben sie – ein „sicheres“ Einkommen.

Ein Leben in AngstNach ein paar Jugendabenteuern wird zunehmend das ganze Leben damit verbracht, „Sicherheit“ aufzubauen, damit man im Alter versorgt ist. Ein ganzes Leben wird verwendet, um im Alter „abgesichert“ zu sein. Sie suchen sich einen Partner, mit dem sie sich „sicher“ sein können. Sie versprechen sich das sogar (und damit haben sie sich in vielen Fällen versprochen), damit sie sich gegenseitig „sicher“ sein können. So ist ihr Leben ein Sicherheitskonstrukt.

Halt STOP! Ja, es gibt da ein paar Ausbrüche: Der jährliche Urlaub, die Stadtfahrten am Wochenende, die Kur in der Lebensmitte und die Partys, die Wies´n und der Karneval, die ihnen mit Essen, Trinken und lauter Musik das Gefühl geben, zu leben. Ist Party machen tatsächlich das höchste Lebensgefühl das sie erreichen? Irgendwie fehlt etwas. Je älter sie werden, umso schwieriger wird das mit dem Partymachen ja auch. Also bereisen sie, mit oder ohne Wohnmobil, die Welt. Eine AIDA Kreuzfahrt hat ja auch was…. Das ist dann das große Abenteuer!

Warum tun sie das? Weil sie Angst haben. Existenzangst und somit also Angst vor dem Leben. Angst vor Ungewissheit. Denn das Leben ist ungewiss. Ungewissheit in einem existenziell bedrohlichen Ausmaß. Einem solchen Ausmaß, dass das gesamte Leben dafür verwendet wird, diese Ängste zu verhindern – statt zu leben. Der Preis für diese Sicherheit ist das Leben selbst. Das ganz große Kino, mit den ganz großen Gefühlen, welches sie auf die Leinwand beschränken, weil sie es selbst nicht leben. „Sichere“ Partnerschaft statt großes Kino der Gefühle. Eintöniger oder frustrierender Job statt Abenteuer und Veränderung. Öde Wohnsituation statt Risiko. Langweilige Freundschaften statt Gefahr zu laufen, alleine zu sein.

Das Bekannte wird dem Unbekannten vorgezogen. Das vermeintlich „Sichere“ wird der Unsicherheit bevorzugt. „Sicherheit“, um alles in der Welt. Sichere Ausbildung, sicherer Job, sichere Partnerschaft, sicheres Einkommen, sichere Armut und sicheres Unglück.

Ich glaube aber, dass unser tiefstes inneres Streben es ist, zu lieben und geliebt zu werden. Das ist unser größtes Bedürfnis. Doch die Angst, nicht geliebt zu werden, nicht akzeptiert zu werden, nicht angenommen zu sein usw. hindert uns, das innewohnende Bedürfnis zu leben. Stattdessen suchen wir im Außen Anerkennung, Sicherheit und Gewissheit. Wir wollen uns sicher sein, dass wir geliebt werden, dass wir angenommen und akzeptiert sind. Wir bauen ein äußeres Konstrukt auf, welches den anderen glaubhaft machen soll, dass es sich lohnt, uns zu lieben und zu akzeptieren. Aber dadurch verhindern wir nicht nur, dass wir wir selbst sind, sondern auch, dass wir unser Leben leben. Manchmal kommt es mit so vor, dass unser Leben vielmehr ein Konstrukt der Angstverhinderung ist.

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Die Demo füttert das System

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Das Volk ist der Staat

Das Volk ist der Staat!

Das Volk beherrscht sich selbst

Wir nennen uns Christen doch in Wahrheit ist es nur geheuchelte Augenwischerei. Denn was wir realiter „anbeten“, ist der Staat. Der Staat und die Regierung, vor die wir auf die Knie gehen und an den wir (anscheinend) „glauben“.

Es heißt, du sollst nicht stehlen und du sollst nicht töten. Doch wenn es auf dem Umweg des Staates geschieht, der den Krieg inszeniert, dann halten wir es für legitim? Wenn es Besteuerung und Enteignung genannt wird, so haben wir kein Problem damit? Ist es erst in Ordnung, wenn der Staat sagt, dass es in Ordnung ist? Anscheinend schon, denn viele registrieren es und gucken nur zu.

Was steht denn in der Rangfolge höher? Gott und seine Anregungen – oder der Staat?

Sagte Jesus nicht, auf Gewalt zu verzichten und unseren Nächsten zu lieben wie uns selbst? Doch der Staat sagt uns, dass wir die wählen sollen, die sich durch staatliche Gewalt und Krieg in alle Lebensbereiche der Menschen einmischen sollen. An wen glauben wir?

Jesus sagte zu denen, die eine Frau wegen Ehebruchs steinigen wollten, dass derjenige, der ohne Sünde ist, den ersten Stein werfen solle, aber der Staat sagt, dass es in Ordnung ist, jemanden einzusperren und zu foltern, wenn er etwas tut, was nicht nach seinem Geschmack ist. An was glauben wir wirklich?

Jesus sagte, du sollst nicht begehren deines Nächsten Gut. Doch wenn der Staat im Bündnis mit seinen „Partnern“ sich daran beteiligt, anderen seiner natürlichen Ressourcen zu berauben, so hat es seine Berechtigung? Mit „verdrehten“ Argumenten lassen wir uns von den Leitmedien und Politikern dazu bringen, andere geringzuschätzen oder die Gier zuzulassen, nur weil sie etwas besitzen, (Rohstoffe) was wir nicht besitzen?!

Den Kindern wird schon sehr früh erklärt, dass Gewalt niemals eine Lösung sein kann, doch der Staat wendet Gewalt jedem anderen gegenüber an, der es wagt, sich dem Establishment gegenüber zu wehren, anders denkt und sich dagegen sträubt, sich zu unterwerfen.

Der Staat und seine Politiker verurteilen die Taten des Faschismus und Sozialismus und „bedauern“ die „Ungerechtigkeiten“ dieser menschenunwürdigen Regime. Aber gleichzeitig predigen und handeln sie genauso, wie diese es getan haben. Die Unterbindung eines jeden natürlichen Individuums, die (missinterpretierte) Verehrung des Kollektivs; unter dem Etikett des „Gemeinwohls“.

Der Staat und seine korrupten Lakaien reden von Demokratie und Menschenrechten. Doch gezielt entscheiden und streben sie die völlige Enteignung und Entrechtung der Mehrheit der Bevölkerung an, die sich offensichtlich jeglicher Vernunft und Eigenverantwortung nicht verpflichtet fühlt.

Die größte Sünde, so sagen wir Christen, ist es, unserem Gott nicht zu glauben, dass dies das Brechen des Gesetztes sei. Aber willkürlichen Befehlen und Anweisungen korrupter und geisteskranker Politiker zu gehorchen, sehen wir als moralische Verpflichtung an? Wir beten das an, was Nietzsche als das kälteste aller Monster ist – den Staat.

Wir unterwerfen uns (freiwillig) denjenigen, die sich das Recht herausnehmen, über uns zu bestimmen?! Der blinde Gehorsam macht aus den jasagenden Kopfnickern angeblich rechtschaffende Menschen. Widerlich geradezu ist es, mit welcher Ehrfurcht wir über die Leute sprechen, die dem System zuarbeiten, von ihm profitiert und uns knechtet, korrumpiert und beraubt. Es sind die meisten Minister, Abgeordneten, Präsidenten, „Experten“, Medien und korrupten Richter – „Euer Ehren“ – . Das sind die Menschen, die sich selbst „Elite“, zu Herrschern und Gebietern erklären und auch so gesehen werden möchten.

Doch sind diese Parasiten, die sich selbst Anführer nennen, Devotion verlangen keine anzubetende Wesen, keine ehrenvollen Persönlichkeiten, keine Repräsentanten, keine Vorbilder und keine erleuchteten, höheren Wesen. Ja noch nicht einmal Durchschnitt.
Zwar ist die Bevölkerung der wirkliche Souverän, doch wie wir heute sehen, werden wir nicht gefragt. Volksabstimmungen gibt es nicht. Wir haben kein Mitspracherecht. Die Regierung setzt sich selbst über das Gesetz hinweg, beschießt und entscheidet darüber, was uns erlaubt ist und was verboten wird.

Für den Staat geht es darum, ein durch und durch unsoziales Wirtschaftssystem durch das Leid für die Mehrheit und Wohlstand für ganz wenige zu erschaffen. Für den Staat geht es darum, das Auseinanderfallen des Westens mit Krieg, Chaos und Zerstörung zu überziehen, welches durch die Preisgabe von echter Demokratie, Freiheit und Völkerrecht bezahlt wird. Das Ziel ist nicht Freiheit oder Demokratie oder der „Kampf gegen den Terrorismus“, sondern die Vorherrschaft in der ölreichen Regionen und die Vorbereitung neuer, noch blutigerer Kriege gegen den Nahen Osten und somit gegen die Hauptziele Washingtons: Russland und China.

Wann merken wir, dass blinder Gehorsam nicht zu Frieden und Wohlstand für alle führt?
Photo: James-McWilliams

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An den Taten sollt ihr sie erkennen!

An den Taten...

Das Jahr neigt sich seinem Ende entgegen. Ein Jahr, dass den Beginn einer Zeitenwende markieren könnte. Es sind Entscheidungen getroffen oder auf den Weg gebracht worden, die nachhaltig unser aller Leben verändern werden. Ich konstatiere (natürlich subjektiv), dass noch kein Jahr so tiefgreifende – negative – Veränderungen mit sich gebracht hat, wie dieses. Und noch auf keines haben wir mit so viel Sorge geschaut wie auf das nun kommende.

Der ach so goldene und kultivierte Westen (USA, NATO, EU) gibt grundsätzlich vor, mittels „humanitärer Interventionen“ und „Hilfestellung“ überall auf der Welt für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einzustehen, diese zu organisieren oder zu installieren- ob das die dortigen Völker oder Nationen wollen oder nicht. (Das sieht man am Jemen, Irak, Afghanistan, dem Libanon, Libyen Syrien etc. etc. etc. etc. etc. etc. etc.)!!!

Sehen wir uns mal die Entscheidungen und Früchte ihrer Taten an? Ob im Nahen Osten, in Europa und hier in Deutschland. Welche Entscheidungen traf und trifft Frau Merkel, um Schaden vom deutschen Volk abzuwenden, wie sie es ja per Amtseid geschworen hat?
Warum all die einheitlichen Diffamierungen und Kolportierungen, wenn man sich einen seit 25 Jahren (noch) besonnenen Vladimir Putin betrachtet, von dem noch nie ein Krieg ausging und der noch nie in ein fremdes Land eingefallen ist?! Weil die USA größte Bedenken hat, das Deutschland und Russland zusammenkommen könnten!

Warum all die Stigmatisierungen („Pack“, „Nazis“, „Verschwörungstheoretiker“, „rechtsradikal“, „Islamophob“ etc.), nur weil man sich kritisch äußert, (berechtigte) Bedenken hat und hinterfragt? Wollen sie einen „Meinungs- Einheitsbrei“? Ja!

Warum wird UNSERE Meinungsfreiheit unserer angeblichen Demokratie so „beschnitten“? Sind denn nur noch belanglose Äußerungen resp. der herrschenden Doktrin gefällige Meinungen erlaubt? JA!

Betrachten wir uns bzgl. der Migranteninvasion die Maulkörbe, die sie den Soldaten, den freiwilligen Helfern, den Ärzten und Feuerwehrleuten sowie Polizisten verpasst haben. Warum das Verbot darüber zu sprechen? Ist UNS das dienlich? NEIN!

Betrachten wir uns mal all die Zensuren, die mittlerweile stattfinden?! Wie viele Youtube Videos gibt es mittlerweile, die mit der fadenscheinigen Ausrede – „dieses Video ist aus Urheberrechtsgründen gelöscht worden,… tut uns leid“ – zensiert worden? Warum? Was will man nicht, dass die Bevölkerung weiß, erfährt oder in die Lage versetzt, sich ein entsprechendes Bild machen zu können? Verändert dies die Zustände, die gerade vorherrschen? NEIN!

Betrachten wir uns doch mal die „Aufklärungsarbeit“ der angeblich unabhängigen Mainstreammedien – (auch Lügenpresse genannt) sowie das GEZ finanzierte Staatsfernsehen an und prüfen ihre „qualitativen“ Informationen auf den Wahrheitsgehalt, so wird uns klar, mit wie vielen bewussten Täuschungen, Inszenierungen, verdrehten Tatsachen und gezielten Ablenkungen wir manipuliert werden. Können WIR ihnen also vertrauen? NEIN!
Wie sagte damals Gerhard Schröder: „Zum Regieren brauche ich lediglich die BAMS und die Glotze“ – Warum wohl?

Betrachten wir uns die Zwangstoleranz, mit der wir alle konfrontiert werden und von uns abverlangt wird, so wird uns auch hier bewusst, mit wie viel „echter“ Demokratie WIR es in Wirklichkeit zu tun haben. Mit keiner! Wir leben in einem mittlerweile totalitärem Staat. Ist das FÜR UNS? NEIN!

Betrachten wir uns die Zwangsüberwachungen, denen WIR realiter ausgesetzt sind, so wird uns klar, dass es mit der propagierten Demokratie weit her und nur eine verlogene Farce ist. Hat das etwas mit Freiheit zu tun? NEIN!

Betrachten wir uns die katastrophalen Auswirkungen hinsichtlich TTIP und CETA für Europa aber parallel dazu die Befürwortung unserer Bundeskanzlerin, so erkennen wir, dass der geschworene Eid, – „Schaden vom deutschen Volk abzuwenden“ – ihrerseits gar nicht ernst gemeint war. Dient sie UNS? Nein!

Betrachten wir uns die Befürwortung der Fremdideologien, so erkennen wir, dass Merkel alles daran setzt, dass sich – wie Thilo Sarrazin schon sehr richtig geschrieben hat – Deutschland abschafft. (Wer den Hooten – Plan liest und weiß, was die NWO bedeutet, der kommt schon drauf).

Betrachten wir uns – nicht nur das jetzige – sondern geradezu das künftige Bildungsniveau der Schulen so werden wir sehen, dass es hier zu katastrophalen Zuständen kommen wird. Da der Islam weder mit den Menschenrechten noch mit dem Grundgesetz vereinbar ist, müsste er eigentlich verboten werden. Aber es geschieht genau das Gegenteil. Man gibt den unverschämten Forderungen der Muslime – des lieben Friedens willen – nach, doch anstatt den faschistischen Islam zu verbieten, führt man künftig den Islamunterricht in den Schulen ein?! Dient es UNSEREN Kindern? Nein!

Die ReGIERung faselt von Menschenrechten aber in der Tat wird diese Stück für Stück erodiert. Und ständig reden sie davon, was sie für die Menschen wollen, wie ambitioniert sie doch sind, doch bei genauerer Betrachtung stellen wir fest, dass es grundsätzlich auf das Gegenteil hinausläuft. Sie reden von Demokratie aber bauen sie Stück für Stück ab. Wollen WIR das? (ich zumindest nicht).

Es ist wichtig, das Ausmaß der Lügen zu erkennen, um jeden Politiker und jeden seiner Handlanger in irgendeiner Position irgendwo auf der Welt an seinen Worten, seinen Taten und seinen Verbindungen beurteilen zu können. Denn es geht darum zu registrieren, was sie gesagt und getan haben. Und daran kann man erkennen, wer der „Feind der Menschheit“ ist. Man kann genau bestimmen, wer sich als Werkzeug dieser Psychopathen benutzen lässt und wer selbst einer von ihnen ist.

Merkel skizzierte die Anforderungen an ein Deutschland in 25 Jahren. Dazu gehöre neben dem Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit auch, dass das Land seinen Beitrag zur Globalisierung, (Achtung! Hooten – Plan) und der STÄRKUNG von EU, Nato und UN leiste. An dieser Äußerung kann man erkennen, wem sie realiter dient und für was sie wirklich steht! Denn wer FÜR die Globalisierung ist, ist für die Auflösung der Grenzen, der Strukturen, der nationalen und christlichen Werte, der individuellen Kulturen und Strukturen. Wer FÜR die Interessen der NATO steht, – die ich persönlich mittlerweile als westliche Bombenkoalition oder auch Angriffskoalition betrachte – der „arbeitet“ für die USRAELIS!

Es kommt mehr denn je darauf an, dass sich die Bürger engagieren und einbringen. Ganz offenbar vertreten Regierung und die Scheinopposition im Bundestag nicht mehr die Interessen von UNS!

Ja, an den Taten sollt ihr sie erkennen!

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Was ist Wahrheit und woran erkennen wir sie – wirklich?

Gerorge Orwell - Wahrheit

Und das ist ein Paradoxon. Warum? Natürlich ist die Frage erlaubt, woher wir den wissen können, was der Wahrheit entspricht? Was ist wahr ? 

Unterliegt nicht alles, jede Situation, jede wahrgenommene Begebenheit sowie jede individuelle Verhaltensweise eines Menschen nur der subjektiven Betrachtung eines jeden Einzelnen von uns?

Können wir wirklich und objektiv behaupten, die Wahrheit zu (er)kennen? Nein.

Wie viele Menschen, – nehmen wir mal unsere Politiker, – ist ja gerade ein sehr aktuelles Beispiel, haben wir kennengelernt und erlebt, die von uns ein Verhalten verlangen oder erwarten, (Zwangstoleranz) dieses argumentativ begründeten, aber selbst nicht wahrhaft zeigen und vorleben?

Ich schwöre die Wahrheit, die reine Wahrheit und nicht als die Wahrheit, so wahr mir Gott helfe. – Geschworen auf die Bibel.

Wie wahrhaft und authentisch waren resp. sind sie wirklich?

In wie vielen Gesprächen und Äußerungen haben wir sie gehört, als sie nur vorgaben, etwas wahrhaft tun zu wollen, (zum Beispiel, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden) was sich später als Luftblase erwies?

Wie viele aufgemotzte „Blender“ und gestylte Typen sehen wir, die uns ein „erfolgreiches“ Selbst – Bild (Image) ihrer Person präsentieren, (welche ja nur von den Medien so propagandistisch dargestellt werden) doch niemand ahnt, wem sie realiter dienen, wem sie zuarbeiteten und was deren wahren Ambitionen sind?

Ist Wahrheit das Fundament ihres/unseres Lebens? Sind ihre/unsere subjektiv empfundenen Leistungen, Errungenschaften und erzielten Ergebnisse sowie das von ihnen/uns Ersonnene, das nicht auf Wahrheit beruht, langfristig überhaupt aufrechtzuerhalten?

Nun, so wie es heute hier in Deutschland und in ganz Europa aussieht  – nicht.

Ist uns eigentlich bewusst, das sich jede Unwahrheit, die sich nur den Mantel der Wahrheit überstreift und sich darin versteckt, aber mit gewählten Waffen wie: geschickten Lügen, verdrehten Tatsachen, raffinierten Täuschungen und diversen Tricks verteidigt wird, irgendwann ans Tageslicht kommt und verfällt?

Haben wir sodann nicht alle schon das Gefühl von Entlastung, Leichtigkeit und Befreiung gespürt, als die Wahrheit auf den Tisch kam? „Die Wahrheit wird euch frei machen“, sagte schon Jesus.

Ja, die Wahrheit macht frei, denn sie ist ohne Zwang und ohne Druck. Die Wahrheit IST frei.

Der Clou ist jetzt auch noch, dass – wie G. Orwell meinte – wir diejenigen, die die „Wahrheiten“ verkünden, hassen werden?! Aber warum?

Auch hier haben wir die freie Wahl, weisen, praxiserfahrenen und vielleicht erleuchteten Menschen, die uns Tatsachen bewusst machen, uns aufklären können, die uns diverse Zusammenhänge erklären und erhellen und uns dabei helfen zu verdeutlichen, welche Möglichkeiten wir bzgl. der Verbesserungen und positiven Veränderungen und Heilungen haben, zuzuhören, ausreden zu lassen, zu achten und zu respektieren?!

Wieso hassen, ablehnen, negieren oder verurteilen? Die passende Antwort erscheint mir durch ein Zitat:

„Nie haben die Massen nach Wahrheit gedürstet. Von den Tatsachen, die ihnen missfallen, wenden sie sich ab und ziehen es vor, den Irrtum zu vergöttern, wenn er sie zu verführen vermag. Wer sie zu täuschen versteht, wird leicht ihr Herr, wer sie aufzuklären sucht, stets ihr Opfer.“ (Gustave Le Bon)

Die Welt existiert nun einmal so, wie sie aufgrund unserer Wahl und unseres Bewusstseins nach existiert.

Tut mir leid, aber so ist es. Bitte jetzt richtig verstehen. Sie können aber auch die Wahl treffen, mich dafür hassen. Aber nicht, weil ich mir einbilde, die Wahrheit gepachtet zu haben.

Wie sagte, Jean Claude Juncker:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine
Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.”

Wir alle haben ALLES als Individuum und somit auch im Kollektiv (mit)entschieden. Und mit ALLES meine ich auch alles. Denn wir haben nicht geschrien.

Ganz im Gegenteil, haben sich doch die meisten für ihre eigenen Prioritäten entschieden.

Das klingt im ersten Augenblick auch menschlich, verständlich, normal und rechtens. –

Aber:

Wir haben die Wahl getroffen, darauf zu vertrauen, dass „die da in der Regierung, in Brüssel, im Parlament schwafelnd“ es – für uns – schon richten werden.

Wir haben viel zu lange geglaubt, dass sie sich in der Tat ums Wohle des deutschen Volkes kümmern. Ja, Pustekuchen! Das Ergebnis sehen wir jetzt.

Wir alle haben uns eher um unsere kleinlichen und egomanen Begierden gekümmert, als das Gemeinwohl – den Gesamtorganismus – im Auge zu behalten.

Wir alle haben die Wahl getroffen, länger vor der Glotze zu sitzen, als die damit verschwendete Zeit wenigstens zu halbieren, um uns z. B. nur 10 Min am Tag durch Meditation selbst wahrzunehmen (Selbstwahrnehmung) und damit zur inneren Ruhe, Klarheit und Frieden in uns selbst zu kommen.

Wir alle haben uns weitaus mehr mit diversen Ablenkungen wie Facebook – Bildchen und Sprüchen, das Generieren um „Likes“ und selbstproduzierte Selfies beschäftigt, als bewusstseinserweiternde Literatur zu lesen und zu inhalieren, um zu wachsen und uns weiter zu entwickeln.

Selfies

Wir alle haben uns länger und intensiver um die Pflege unserer Autos, Häuser und Motorräder gekümmert, als um unsere Umwelt.

Betrachte man sich überall den Dreck und Müll, den wir in vielen Parkanlagen und Wäldern finden. Von gebrauchten Tampons, Zigarettenkippen, leere Schachteln, Coca Cola Dosen, Plastiktüten, ausgespuckte Kaugummis, Glasscherben, vollgerotzte Taschentücher findet man allerhand dessen, was das nun wirklich nicht hingehört.

Müll

Schönes Bewusstsein, was wir da leben.
Wir alle waren weitaus mehr damit beschäftigt, Geld zu verdienen um Konsum anzuhäufen, weil wir glaub(t)en, damit andere zu beeindrucken und somit unser Selbstwertgefühl steigern zu können.

Was eine Illusion, der wir da unterliegen.

Wie war das: wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, von Geld, welches wir nicht haben, um Leute zu beeindrucken, die wir gar nicht mögen.
Wir alle hetzen nach der neuesten Errungenschaft eines Gebrauchsgegenstands, den wir per Vorgängermodell bereits besitzen, nur weil wir wir glauben, dass er uns „glücklicher oder zufriedener“ oder „anerkannter“ machen wird.

Schöne Selbsttäuschung, die wir da begehen.

Und das nur, weil wir es so gelernt haben, waren und sind wir der irrigen Annahme nachgegangen, dass wir etwas SIND, wenn wir etwas HABEN. (Hast du was dann bist du was. Wir alle kennen es aus der manipulierenden Fernsehwerbung: Mein Haus, mein Boot, mein Pferd, meine Frau, mein…).

Wir glauben, dass wenn wir etwas Neues haben, es dann für uns passen wird.

Wir glauben, dass wenn sich der Partner ändert, es dann für uns passen wird.

Wir glauben, dass wenn wir die nächste Position erreichen, es dann für uns passen wird.

Wir glauben, dass wenn der Mitarbeiter seine Einstellung verändert, es dann für uns passen wird.

Viele glauben, dass wenn die Bundeskanzlerin endlich verschwindet, dass es dann für uns passen wird.

Immer glauben wir, dass wenn das Künftige endlich da sein wird, das Künftige endlich sich im Besitz befindet, es dann für uns passen wird.

Ständig leben wir in der Zukunft, die es realiter gar nicht gibt.

Das Ego sagt: „Wenn alles passt, finde ich Frieden“.
Der Geist sagt: „Finde Frieden, dann passt alles“.

Schöne Naivität, die wir da leben, uns aber wundern ständig unzufrieden zu sein.
Viele treffen die Wahl, sich darum zu bemühen, „Karriere“ zu machen, um – wem auch immer gegenüber – zu beweisen, wie toll sie doch sind und was sie „geschafft“ haben, nur weil sie glauben, dadurch Selbstwertgefüh augebaut zu haben und somit Ansehen zu genießen.

Was ist überhaupt Selbstbewusstsein? Bin ich mir meines SELBST, also das, was und wer ich wirklich BIN, wirklich selbst – bewusst?

Wir alle hetzen im Hamsterrad des pot. „Erfolges“, ohne je für uns selbst eruiert zu haben, was „Erfolg“ überhaupt ist?!

Haben Sie mal darüber nachgedacht, was „Erfolg“ wirklich ist?

Wann haben wir „Erfolg“? Haben wir Erfolg, wenn wir 1 Mio. auf dem Konto haben?

Sind wir „erfolgreich“ wenn wir unsere Kinder zu anständigen Menschen erzogen haben?

Dann stellt sich wieder die Frage, was denn „anständig“ überhaupt heißt?

Ist das Kind „anständig“ wenn es nicht lügt? Wenn es pünktlich ist? Ist Pünktlichkeit nur relativ zu sehen, da „cum tempore“ tatsächlich gilt?

Ist das Kind erfolgreich, wenn es ordentlich ist? Aber was ist Ordnung? Ist ja auch nur relativ zu betrachten.

Ist der Feuerwerker, also der, der die Bombe entschärft hat und damit den Tag überstanden hat, erfolgreich?

Ist der Vertriebsmitarbeiter wahrlich erfolgreich, wenn er seine ihm auferlegten Ziele zum Jahresende erreicht hat? – aber die Uhren im Januar wieder auf null gestellt werden – und damit das Hamsterrad von vorne beginnt?

Was ist, wenn er aber während des Jahres unzufrieden und unglücklich ist? Unzufrieden mit den Kollegen, dem Innendienst, dem Chef, den Lieferanten, den Kunden, den Produkten oder politischen Entscheidungen des Vorstands?

Ständig am Jammern und Nörgeln bzgl. der Marketingabteilung, weil sie (angeblich) nicht so liefern, wie er sich das vorstellt?

Was ist, wenn er (während seiner Arbeit) Schmerzen hat, da ihm durch das „geschickte“ Symptom signalisiert wird, sich auf dem falschen Weg bzgl. seines DenkFühlens zu befinden?

Ist er trotz verantwortungsvoller Position oder Funktion und einer damit einhergehenden, äußerlich sichtbaren Ausstattung in einem Unternehmen immer noch erfolgreich, wenn es in dieser Firma viele unzufriedene, gemobbte und lästernde Mitarbeiter gibt oder die Fluktuationsrate exorbitant hoch erscheint?

Gerade die Vertriebsaußendienst – Mitarbeiter sind ja so geeicht worden, dass sie glauben, erfolgreich zu SEIN, wenn sie im Außen etwas darstellen können.

(Sehr gutes Gehalt, hohe Provisionen, Bonifikation, eigenes Büro mit eigener Sekretärin, Titel auf der Visitenkarte, tolles Auto, etc.)

Jetzt gehen wir mal davon aus, dass er nach Feierabend stolz mit seinem tollen Auto nach Hause fährt, glaubt, durch HABEN „erfolgreich“ zu sein, in sein(e) Wohnung/ sein Haus geht aber weiß, dass sein Sohn schon seit Jahren harte Drogen nimmt und eigentlich schon lange in die Entzugsklinik gehört?

Ist er ein „erfolgreicher“ Vater? Ist er ein erfolgreicher Mensch?

Ja, hm, kann man bei einer solchen Schilderung nicht sagen, oder?

Am nächsten Tag kommt er (natürlich gestylt in seinem Brionie – Anzug) nach Hause und sieht, dass seine Frau ihn mit dem besten Freund betrügt.
Ist er erfolgreich? Fragen wir ihn mal, ob er ein glücklicher, erfolgreicher Ehemann und Vater ist, während er verzweifelt, heulend und vor Wut schäumend in seinem tollen Auto sitzt und davon fährt?

Beurteilt wird er nur nach den Äußerlichkeiten, nach dem, was wir sehen können und nichts anderes.

Denn wie viel Empathie er seinen Kollegen und Mitarbeitern gegenüber lebt, sehen wir nicht.

Wie sauber er mit seinen Kunden verhandelt, erkennen wir nicht.

Wie liebevoll er mit seinen Kindern umgeht, wissen wir nicht.

Und ob er sich am Abend vor Frust, Enttäuschung oder Skepsis sowie innerer Unzufriedenheit permanent seine Hucke voll laufen lässt, entzieht sich unsrer Kenntnis.

Ist die Krankenschwester, die eine riesen Verantwortung trägt und einen ehrbaren Dienst am Menschen leistet, aber mit einem Monatsgehalt von …1.300 € abgespeist wird, weniger erfolgreich, als der medial hochstilisierte sog. VIP, der von Lobbyisten eingeladen wurde, in der Loge Platz nimmt und Champagner trinkt?

Ist der – eigentlich abgestürzte, rauschgiftsüchtige, alkoholabhängige oder der Promiskuität nachgehende Schauspieler, der sich das 3. Mal hat scheiden lassen und nur von den Medien als leuchtende Ikone dargestellt wird, nur deswegen „erfolgreich“ weil er sein Gesicht für zig Mio. Dollar Gage vermietet?

Sind wir – in der Tat „erfolgreich“ -, wenn wir Zertifikate, diverse Ausbildungsscheine, Studiennachweise, Qualifikationsnachweise und Zeugnisse präsentieren können?
Gehen Sie mal in das Xing Portal und sehen Sie sich unter der Rubrik „Qualifikation“ diverse Einträge an, so wissen Sie, was ich meine.

Sind denn die Nachweise ein wirklicher Beweis dafür, dass dieser Mensch – in der Tat – erfolgreich ist?!

Wie viele Leute kennen wir, die sich ihre Urkunden an die Wand hängen, um zu demonstrieren, wie „erfolgreich“ sie sind?!

Wie viele Pokale, gewonnene Preise und Auszeichnungen werden zur Schau gestellt, um damit im Außen zu „beweisen“, (sprich darzustellen) „erfolgreich“ zu SEIN?!

B. Obama hat auch den Friedensnobelpreis bekommen…

Unser Bildungssystem hat neben vielen guten Dingen auch einen beträchtlichen Schaden in uns hinterlassen.

Das ist unter anderem der Glaube, dass uns eine äußere Autorität sagen muss, ob wir etwas gut können und ob wir „erfolgreich“ sind.

Unser gesamtes Bildungssystem – von der Grundschule bis zum Universitätsabschluss – kann man eigentlich unter einer Überschrift zusammenfassen: Du tust, was ich dir sage. Und wenn du das „gut“ tust, dann gebe ich dir einen Zettel mit Zahlen (Noten), damit du weißt, dass du wertvoll, resp. erfolgreich“ bist.

Wissen Sie, es ist nur meine subjektive Meinung doch bin ich der Meinung, dass erfolgreiche Arbeit der Dienst am Menschen ist. Nur er kann beurteilen, ob die Arbeit einen Wert besitzt. Der Leistungsempfänger ist die einzig wahre Autorität – nicht die Bildungsinstanz.

Hat man uns das je gesagt? Hat man uns je gesagt, dass Menschen, die von unserer verrichteten Arbeit profitieren, einen wirklichen Wert verleihen?

Ja, was ist „Erfolg“? Wann ist jemand wirklich erfolgreich? Was ist jetzt wahr?

Die Sucht nach Lob, Wertschätzung, Bestätigung und Anerkennung von außen, – die wir mit wahrer Liebe verwechseln – war und ist uns wichtiger, als das Bemühen, uns selbst zu erkennen. (Selbsterkenntnis).

Und damit wäre die Sucht – und damit die Suche im Außen – danach überflüssig.

Weil wir gefallen woll(t)en, haben wir die Wahl getroffen, uns eher anzupassen, statt zu lernen, was die Achtung seiner selbst bedeutet.

Und erst dann reden wir von Selbstachtung.
Weil wir von anderen respektiert werden woll(t)en, haben wir uns oftmals nach ihren Wünschen gerichtet und mental verbogen, statt authentisch zu sein und zu lernen, was Selbstbestimmung bedeutet.

Statt einmal die Wahl zu treffen, „nach innen zu gehen“ und damit dem Reich der Inspiration und kreativen Ideen zu folgen, können wir uns schon Morgens die vielen, lustlosen – ach so erfolgreichen – Gesichter der Menschen ansehen, die sich auf den Weg zu ihrer Arbeitsstätte befinden, – ….. die sie selbst gewählt haben.

Im Gegensatz zu vielen Menschen die nur „funktionieren“, sind andere der Meinung, einem Ziel entgegenstreben zu müssen, weil sie glauben, wenn sie einen gewünschten Zustand erreicht, oder einen Besitz konsumiert haben, zufrieden zu werden und es dann zu SEIN.

Dabei geht es überhaupt nicht um das Ziel. Es geht niemals um die künftige, also in der Zukunft liegenden Erreichung eines bestimmten Zustandes – es geht lediglich und ausschließlich darum, im Jetzt den Weg dorthin zu bestreiten und DABEI, – heißt währenddessen seine innere Zufriedenheit und sein persönliches Glück zu leben.

Von Selbstverwirklichung kann ansonsten nicht geredet werden.

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Die Wurzel des Terrors

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Wir sind auch nicht besser!

 

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