Über mich

Mein Name ist Carsten Somogyi. Ich wurde 1966 geboren und lebe heute bei München. Ich hatte Eltern, die aus „einfachen“ (was ist schon einfach?) Verhältnissen kamen, habe zwei Brüder und sage, dass ich auf den diversen Stationen meines irdischen Werdeganges sehr, sehr vieles erlebt, gesehen, gehört und selbst erfahren habe.

Nun erwarten Sie vielleicht, dass ich Ihnen ausführlich beschreibe, wie mein Vitae aussah. Natürlich gibt es Leute, die sich in den „schillernsten Farben“, mit all´ Ihren Vorteilen, Auszeichnungen, Qualitäten, Fähigkeiten und Talenten der Superlative darstellen, sodass es einer Hommage gleichkommt. Doch werde ich das nicht tun.

Ich hatte auf meinem (Lebens)Weg sowohl viele Erfolge als auch Misserfolge zu verzeichnen. Ich hatte „großartige Siege“ davongetragen und „bittere Niederlagen“ einstecken müssen. Ich war verheiratet und weiß in vielen Belangen, was es heißt, sich scheiden zu lassen. Man konnte in der Zeitung von mir lesen und es gab auch Zeiten, da kein Mensch etwas von mir wissen wollte. Ich habe viele schnelle Autos gefahren und kenne es, auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Als Sportler gewohnt, mit eiserner Disziplin, Ausdauer und dem nötigen Fleiß ein Ziel zu verfolgen, habe ich auch erfahren, was es heißt, den Preis dafür bezahlen zu müssen. Gewinne und Verluste, Freuden und Szenarien des Leids sind durch mein Leben gefahren wie „strahlende“ Gesundheit, körperliche und mentale Fittness aber auch ein selbst zu verantwortender Burn- Out, der in eine Depression mündete.

Durch eine sehr autoritäre Erziehung meines Vaters und dem Lebensabschnitt meiner späteren, militärischen Laufbahn, weiß ich, was Gehorsam und „Härte“ noch bedeuten können. Ich habe das Singleleben genauso wie das Zusammenleben in allen Facetten einer Beziehung erfahren. Auch habe ich in meinem Leben das schöne Gefühl kennengelernt, was es heißt, sich wirtschaftlich etwas „leisten“ zu können, aber auch nicht zu wissen, wie ich die Miete bezahlen soll. Ich war (subjektiv betrachtet) sehr erfolgreich als Geschäftsführer und hatte Funktionen als verantwortliche Führungskraft in bedeutenden Unternehmen doch auch erlebt, arbeitslos zu sein.

Auch weiß ich, was es heißt, in unserem „virulenten“ System mit allen Vor- und Nachteilen mittlerweile seit 1995 selbständig zu sein. Gefühle von Druck, Sorgen, Verzweiflung und Ängste sind mir genauso bekannt, wie die Gefühle der frenetischen Begeisterung und persönlichen Freiheiten. Ich verschenke gerne individuelle Dinge, die ein Symbol des Erhellens in sich tragen und mag heute noch keine Menschen, die Contre Coeur handeln.

Jeden Tag meines Lebens studiere und lerne ich des Menschen Geist, seine Motive, seine Taten sowie sein Verlangen. Zu meinen „Leidenschaften“ gehören ein sehr guter Rotwein, Philosophie, Kaminfeuer, Literatur sowie bester Freund und „Lehrer“, mein Hund Rocco. Zur jetzigen Zeit lebe ich in einer edukativen Partnerschaft, die ebenfalls mit allen „Höhen und Tiefen“ gekennzeichnet war.

In der Retrospektive meines Lebens, erkenne ich zunehmend die Signifikanz der Polarität in unserem Leben. Ich wurde mir im Laufe meines eigenen „WerdungsProzesses“ darüber im Klaren, wie elementar die gezielte (Ab)Lenkung von unserem Selbst ist und bei sehr vielen Menschen nachhaltig wirkt.

Zu den mittlerweile profunden Erfahrungen und Kenntnissen im Einzelcoaching (heterogenes Umfeld) und Seminaren kamen mehrere Ausbildungen im Profiling, Verhaltenspsychologie, Individual- und Mentaltraining, Persönlichkeitstraining, kognitive Verhaltenstherapie sowie die ganzheitliche Symptombehandlung dazu.

Das Coaching verstehe ich im Wesentlichen als Begleitung bei dem Prozess zur inneren Freiheit, Selbstwert, Selbstvertrauen, Selbstbestimmung und letztlich zur Ganzwerdung als Mensch. Ich arbeite völlig unabhängig und gehöre weder einer Partei noch einer religiösen oder spirituellen Gruppierung, noch irgendeiner sonstigen Institution an.

Mein höchstes Ziel ist es, meiner eigenen Existenz einen Sinn gegeben zu haben, wenn irgendwann meine Lebensuhr abgelaufen ist. Es soll sowohl für meine Mitmenschen als auch für diese Erde eine Bereicherung gewesen sein, dass es mich gegeben hat.

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