{"id":127,"date":"2011-04-04T08:00:43","date_gmt":"2011-04-04T08:00:43","guid":{"rendered":"http:\/\/wp.carstensomogyi.dbc.at\/?p=127"},"modified":"2011-03-10T21:22:49","modified_gmt":"2011-03-10T21:22:49","slug":"der-alte-mann-und-das-pferd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/?p=127","title":{"rendered":"Der alte Mann und das Pferd"},"content":{"rendered":"<p>\u00a0<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Fotolia_444324_XS6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-136\" title=\"Der alte Mann und das Pferd\" src=\"https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Fotolia_444324_XS6-300x300.jpg\" alt=\"Bild Der alte Mann und das Pferd\" width=\"300\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Fotolia_444324_XS6-300x300.jpg 300w, https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Fotolia_444324_XS6-150x150.jpg 150w, https:\/\/blog.carstensomogyi.de\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/Fotolia_444324_XS6.jpg 346w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein alter Mann lebte in einem Dorf. Sehr arm, aber selbst K\u00f6nige waren neidisch auf ihn, denn er besa\u00df ein wundersch\u00f6nes wei\u00dfes Pferd. Sie boten phantastische Summen f\u00fcr das Pferd, aber er verkauft es nicht. Eines Morgens fand er sein Pferd nicht im Stall. Das ganze Dorf versammelte sich, um die Leute sagten: \u201eDu dummer alter Mann. Wir haben immer gewusst, dass das Pferd eines Tages gestohlen w\u00fcrde. Es w\u00e4re besser gewesen, du h\u00e4ttest es verkauft. Welch ein Ungl\u00fcck!\u201c Der alte Mann aber sagte: \u201eGeht nicht zu weit das zu sagen. Sagt einfach: das Pferd ist nicht im Stall. Soviel ist Tatsache, alles andere ist Urteil. Ob es ein Ungl\u00fcck ist oder ein Segen wei\u00df ich nicht, weil ich nicht wei\u00df, was daraus folgen wird.\u201c<\/p>\n<p>Die Leute lachten den Alten aus. Sie hatten schon immer gewusst, dass er ein bisschen verr\u00fcckt war. Aber nach 15 Tagen, kehrte das Pferd pl\u00f6tzlich zur\u00fcck. Es war nicht gestohlen worden, sondern in die Wildnis ausgebrochen. Und nicht nur das, es brachte auch 12 wilde Pferde mit. Wieder versammelten sich die Leute und sagten: \u201eAlter Mann, du hattest recht, es hat sich tats\u00e4chlich als Segen erwiesen.\u201c Der Alte entgegnete: \u201eWieder geht ihr zu weit. Sagt einfach, das Pferd ist zur\u00fcck. Ihr lest nur ein einziges Wort in einem Satz. Wie k\u00f6nnt ihr das ganze Buch beurteilen?\u201c<br \/>\nDer alte Mann hatte einen einzigen Sohn und der begann, die wilden Pferde zu trainieren. Schon eine Woche sp\u00e4ter fiel er vom Pferd und brach sich die Beine. Wieder versammelten sich die Leute, und wieder urteilten sie: \u201eAlter Mann, du hattest recht. Es war ein Ungl\u00fcck. Dein einziger Sohn kann nun seine Beine nicht mehr gebrauchen. Und er war die St\u00fctze deines Alters. Jetzt bist du \u00e4rmer als je zuvor.\u201c Der Alte antwortete: \u201e Ihr seid besessen vom Urteil. Geht nicht zu weit. Sagt nur, dass mein Sohn sich die Beine gebrochen hat. Niemand wei\u00df, ob dies ein Ungl\u00fcck oder ein Segen ist. Denn das Leben kommt in Fragmenten, und mehr bekommt ihr nie zu sehen.\u201c<\/p>\n<p>Es ergab sich, dass das Land nach ein paar Wochen einen Krieg begann. Alle jungen M\u00e4nner des Ortes wurden zwangsweise zum Milit\u00e4r eingezogen. Nur der Sohn des alten Mannes blieb zur\u00fcck, weil er verkr\u00fcppelt war. Der ganze Ort war vom Wehgeschrei erf\u00fcllt, weil dieser Krieg nicht zu gewinnen war. Und man wusste, dass die meisten jungen M\u00e4nner nicht nach Hause zur\u00fcckkehren w\u00fcrden. Sie kamen zu dem alten Mann und sagten: \u201eDu hattest recht, alter Mann. Es hat sich als Segen erwiesen. Dein Sohn ist zwar verkr\u00fcppelt, aber immerhin ist er noch bei dir.\u201c Der alte Mann antwortete wieder: \u201eIhr h\u00f6rt nicht auf zu urteilen. Niemand wei\u00df was kommt. Sagt nur dies, dass man eure S\u00f6hne in die Armee eingezogen hat, und dass mein Sohn nicht eingezogen wurde. Doch nur Gott, der das Ganze kennt, wei\u00df, ob dies ein Ungl\u00fcck oder ein Segen ist. <strong>Darum urteile nie\u2026!<\/strong><\/p>\n<h3><span style=\"color: #0000ff;\">Meine Fragen an Sie:<\/span><\/h3>\n<p>Hat Ihnen der Artikel gefallen?<\/p>\n<p>Welche Erfahrungen haben Sie selbst gemacht?<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen Sie diesen Inhalt f\u00fcr und in Ihr eigenes Leben integrieren?<\/p>\n<h3><span style=\"color: #0000ff;\">Meine Bitte an Sie:<\/span><\/h3>\n<p>Nat\u00fcrlich w\u00fcrde es mich freuen, wenn Sie diesen Artikel Ihren Freunden, Kollegen und Bekannten weiterempfehlen w\u00fcrden. \u00a0<\/p>\n<h3><span style=\"color: #0000ff;\">Mein Dank an Sie:<\/span><\/h3>\n<p>Ich danke Ihnen f\u00fcr Ihr Interesse und Ihre Leser\u00a0&#8211; Treue! \u00a0<\/p>\n<p>Bis zum n\u00e4chsten Mal &#8230;<\/p>\n<p>Ihr Carsten Somogyi<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00a0 Ein alter Mann lebte in einem Dorf. 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