Die Krise

 

Bild die KriseEs war einmal ein Mann, der an einer großen Durchgangsstrasse wohnte und heiße Würstchen verkaufte.
Er war schwerhörig und besaß deshalb kein Radio. Seine Augen schmerzten oft und aus diesem Grunde las er auch keine Zeitungen. Aber er verkaufte gute Würstchen.

Er brachte Tafeln an der Straße an, welche die Passanten auf seine Würstchen aufmerksam machten. Auch pries er selbst seine Würstchen an. Und die Leute kauften bei ihm.

Seine Bestellungen beim Metzger und beim Bäcker wurden immer umfangreicher. Er kaufte einen größeren Herd, um auch alle Kunden bedienen zu können. Schließlich ließ er sogar seinen Sohn von der Uni nach Hause kommen, da er Hilfe brauchte. Aber dann geschah etwas.

Der Sohn sagte zu ihm: „Vater, hast Du nicht gehört, was sie im Radio erzählen? Hast Du keine Zeitung gelesen? Wir befinden uns mitten in einer großen Krise. In Europa ist die Lage schrecklich und hier ist es sogar noch schlimmer“.

Darauf sagte der Vater: „ Mein Sohn hat die höhere Schule besucht, liest Zeitungen und hört Radio. Er muss es ja wissen“.

Er kaufte weniger ein, entfernte die Tafeln und machte sich auch nicht mehr die Mühe, an der Straße zu stehen und selbst seine Ware anzupreisen. Und fast über Nacht ging sein Umsatz zurück.
Alsbald wandte sich der Vater an den Sohn und sagte:

„Du hattest recht, mein Sohn, wir stecken mitten in einer Krise“.

„Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut“.

(Laotse)

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Bis zum nächsten Mal …

Ihr Carsten Somogyi

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